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Marianne Hoppler

Intuition, Wahrnehmung, Kreativität – und WIRK

  • Marianne Hoppler
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag

Diesen Juli habe ich meine Studienarbeit an der Akademie für Achtsamkeit und Resilienz geschrieben.


Als Thema habe ich mein Lieblingsthema gewählt: Intuition. Was auch sonst? 😊


Die Arbeit an dieser Abschlussarbeit war für mich eine lehrreiche Reise, bei der ich mich immer wieder intuitiv habe führen lassen.


Teilweise war ich selbst überrascht, in welche Richtungen es mich geführt hat und welche Ideen unterwegs aufgetaucht sind. Es war spannend zu erleben, wie sich Schwerpunkte von selbst herauskristallisiert haben und wie Themen miteinander in Beziehung getreten sind.


Das Thema Wahrnehmung hat dabei plötzlich immer mehr Raum eingenommen und ist zu einer Art rotem Faden geworden – ohne dass ich das so geplant hätte.


Aber genau das ist für mich das Spannende und Faszinierende an der intuitiven Herangehensweise: Sie lässt sich weder logisch berechnen noch vorhersagen.


Mir wurde wieder einmal deutlich bewusst, dass Intuition keine exakte Wissenschaft ist, sondern sehr wesensverwandt mit Kreativität:


Etwas, das es vorher in der Form noch nicht gegeben hat, fügt sich zusammen – aus Quellen, die teilweise unterschiedlicher nicht sein könnten.


Wissen, Körperempfindungen, Erfahrung, Fokus, Sinneswahrnehmungen, Unbewusstes: Was vorher scheinbar nichts miteinander zu tun hatte, interagiert auf überraschende Weise und lässt dabei etwas Neues entstehen.


Für mich war es besonders faszinierend zu entdecken, wie Wahrnehmung, Intuition, Kreativität und Resilienz zusammenspielen.


Mit meiner Arbeit möchte ich genau das: Brücken bauen zwischen unterschiedlichen Welten.


Zwischen konkretem körperlichem Erfahren und wissenschaftlichen Erkenntnissen, zwischen Fantasie und Logik, zwischen Inspiration und Effizienz, zwischen intellektueller Klarheit und Orten, wo der Verstand keinen Zugang hat. „Sowohl als auch“ statt „Entweder oder“.


Denn die eigentliche Kraft der Intuition liegt für mich genau darin:

Intuition verbindet Welten, die oft getrennt betrachtet werden.

Körper und Ratio.

Wissenschaft und Fühlen und Erleben.

Wahrnehmung und kreatives Schaffen.


Dort, wo solche Verbindungen geschaffen werden, wird meiner Meinung nach etwas sehr Bereicherndes möglich: Wir können unser ganzes Sein in einen grösseren Zusammenhang stellen und ermöglichen, dass sich vermeintliche Gegensätze nicht gegenseitig ausschliessen, sondern ergänzen.


Ich halte das gerade in unserer heutigen Zeit für einen immens wertvollen Beitrag.


Und dann war da noch WIRK.

Im Laufe meiner Auseinandersetzung mit dem Thema Intuition hat sich ein Akronym herausgebildet, das sich durch meine ganze Arbeit zieht.


(Was läuft heutzutage schon ohne Akronym?! 😊)

Wahrnehmung – Intuition – Resilienz – Kreativität


Das sind die wesentlichen Bestandteile der Intuitionsarbeit, so wie ich sie verstehe und vermittle. Sie zeigen sich immer wieder in neuen Formen und beeinflussen sich gegenseitig.


Die Anfangsbuchstaben dieser vier Schlüsselbegriffe ergeben zusammen das Wort

WIRK.


Als Quintessenz der Themen, die mich in meiner Arbeit beschäftigen.


Zugleich als eine schöne Beschreibung für das, was ich mit meiner Arbeit erreichen möchte:


Sie soll wirken.


Ich wünsche mir, dass meine tägliche Arbeit wirksam und wirkungsvoll ist. Dass sie in uns selbst etwas bewegt und dadurch auch im Aussen Gutes in Gang setzt.



Wirkung entfalten, nach innen und nach aussen. Das ist mein Ziel. 


Dahingehend möchte ich wirken.




 
 
 

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